ROOMSTUDIES

MASCHINENHÖREN

Forschungsfrage:
Bedarf es einer optischen Ebene, um die Räumlichkeit von Musik wahrzunehmen?



Bei MASCHINENHÖREN handelte es sich um ein Zusammenspiel der Musiker Stefkovic van Interesse und Felix Franzke mit einer digital generierten sowie  projizierten Bildebene durch die Software MAZE von Ectoplastic aus Halle.

Der Fokus der Konstellation galt der Untersuchung der Wechselwirkung von Bild, Ton und Raum und verstand sich als praktische Studie. Im Unterschied zu einem klassischen Konzert, ist in der Musik Stefkovic van Interesses, basierend auf sogenannten Field Recordings, das Medium Raum bereits in der Tongebung vorhanden. Demnach ist die Wahrnehmung von Raum auch unabhängig einer optischen Raum- oder Bildebene denkbar, beruht sie doch auf  Assoziationen, die im Gehirn entstehen.

Durch die Gleichzeitigkeit von mentalem, realem und projiziertem Raum wurden die Besucher_innen in dreifacher Hinsicht vor eine Entscheidung gestellt:
Lasse ich Raum im Kopf entstehen oder bediene ich mich einer optischen Ebene und damit vorhandener Bilder?



Konzeption: Philipp Köhler
Musik: Stefkovic van Interesse & Felix Franzke
Visuals: Ectoplastic
Teaser: Relativ Kollektiv

    

   

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