ROOMSTUDIES

 

INTRO




Jeder von uns bewegt sich Tag für Tag im Raum. Egal, ob als Teil eines konkreten Ortes oder im Sinne von Immaterialität bei Raum handelt sich um eine Größe, die uns alle umgibt und deren Dasein wir maßgeblich prägen. Faktoren wie Licht, Farbe, Struktur, Temperatur, Schall uvm. sensibilisieren uns für dessen Wahrnehmung, worauf die individuelle Reaktion, z.B. durch Bewegung, eine Wirk-Variation hervorruft. Diese doppelte Betrachtung von Raum - zum einen als eine vom Menschen konstituierte Größe (Spatial Turn), zum anderen als Teil der Curatorial Studies - stellt Mensch und Raum in ein Abhängigkeits- bzw. Wechselverhältnis.

 

Ob nun als Inbegriff von Spatial Turn oder Curatorial Studies, in Kunst oder aus sozial- und kulturwissenschaftlicher Sicht Raum ist die Grundlage jeglichen Handelns, ein Medium für Kreativität. Das Projekt Roomstudies will Produktion und Konsumption von Kunst im Sinne einer Raumwirkung untersuchen. Wie wird mit Raum in einer Ausstellung oder bei einem Schauspiel umgegangen? Welche Mittel werden mit welchem Ergebnis eingesetzt? Was für eine Rolle spielt der Mensch bei der Gestaltung von Raum? Gibt es Möglichkeiten unsere Wahrnehmung von Raum zu erweitern?

 

Hierfür sollen zusammen mit Künstler_innen verschiedener Disziplinen und unter Einbezug von Adressat_innen, Konzepte und Formate theoretisch-praktisch erprobt werden. Roomstudies begreift sich somit als ein Modell, dass es Kulturschaffenden erlaubt sich interdisziplinär zu vernetzen und themenspezifisch zu arbeiten. Dabei subsummiert Roomstudies zweierlei Arbeitsweisen. Zum einen die Transformation eines bereits vorhandenen Raumes und zum anderen dessen Generierung.

 

Um die Intention von Roomstudies vor Augen zu führen, werden konkrete Forschungsfragen formuliert, anhand derer Raumwirkungen exemplarisch untersucht oder in Frage gestellt werden.


Begleitet wird die Veranstaltungsreihe von dieser Online-Plattform. Auf www.roomstudies.de können Forschungsfragen publiziert, Beispiele vergleichend kommuniziert, die Ergebnisse der Teilprojekte analysiert und zudem öffentlichkeitswirksam transportiert werden.

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